Filmarchiv hans bach Lichtspiele

Death Proof

Death Proof


6.Januar 2008, 20:30 Uhr

CafeBarKino Tritsch, Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Quentin Tarantino
Mit: Kurt Russell, Zoe Bell, Rosario Dawson, Vanessa Ferlito, Quentin Tarantino

 

Texas. Hier sind die Straßen lang und einsam. Das ideale Jagdrevier für den Serienkiller Stuntman Mike (Kurt Russell). Mit seinem Muscle Car macht sich Mike auf die Jagd nach hübschen, jungen Mädels. In einer Bar lernt er die heiße texanische Jane Jungle Julia (Sydney Tamiia Poitier) und ihre attraktiven Freundinnen (Vanessa Ferlito, Jordan Ladd und Rose McGowan) kennen. Sie trinken, flirten und albern herum, nicht ahnend, dass der Tod schon lauert.

 

Einige Zeit später genießen drei andere Frauen ihre freie Zeit. Zoë (Zoë Bell), Kim (Tracie Thoms) und Abernathy (Rosario Dawson) arbeiten beim Film und haben für ein paar Tage drehfrei. Bei einem Highspeed-Spielchen stößt das Frauen-Trio auf Mike. Doch diese Girls durchschauen schnell, mit welchem Typen sie es zu tun haben. Sie drehen den Spieß um und gehen zum Angriff über. Ein Road-Duell auf Leben und Tod beginnt …

 

 

Free Rainer

Free Rainer


27.Januar 2008, 20:30 Uhr

CafeBarKino Tritsch, Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: H. Weingartner
Drehbuch: Hans Weingartner, Katharina Held
Kamera: Christine A. Maier
Mit:  Moritz Bleibtreu, Gregor Bloeb, Simone Hanselmann, Irshad Panjatan, Vinzenz Keifer, ua

 

Der TV-Produzent Rainer, furios gespielt von Moritz Bleibtreu, ist ein Zampano des »Unterschichtenfernsehens«: Unaufhörlich koksend, entwickelt er Shows der stumpfesten Sorte. Dann wird er von einem jungen Mädchen angefahren, frontal und mit voller Absicht. Pegah (Elsa Sophie Gambard) will sich für den Tod eines geliebten Menschen rächen, und Rainer begreift, dass er für Einschaltquoten über Leichen gegangen ist. Ein paar Alpträume später beschließt er, sein Leben zu ändern und macht sich auf einen Guerilla-Feldzug gegen die quotenbesessene Unterhaltungsindustrie.

 

www.kinowelt.de

Verleih: Filmladen

 

 

   

Die Fälscher

Die Fälscher


17.Februar 2008, 20:30 Uhr

CafeBarKino Tritsch, Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Stefan Ruzowitzky
Kamera: Benedict Neuenfels
Schnitt: Britta Nahler
Mit: Karl Markovics, August Diehl, August Zirner, Devid Striesow, Martin Brambach, Marie Bäumer

 

Sie war die größte Geldfälschungsaktion aller Zeiten. Über 130 Millionen britische Pfund wurden gedruckt, unter Umständen, die nicht spektakulärer und tragischer hätten sein können. Als in den letzten Kriegsjahren die Lage zunehmend aussichtslos wurde, beschloss die Führung des Deutschen Reichs kurzerhand, unter dem Deckmantel „Unternehmen Bernhard“ die Banknoten der wichtigsten Kriegsgegner selbst herzustellen. Aus anderen Lagern wurden Häftlinge mit Fälscher-Knowhow nach Sachsenhausen gebracht, um dort den Plan der Nazis umzusetzen; - sie alle wurden zu Mitgliedern des streng geheimen Fälscherkommandos. Sie hatten die Wahl: Unterstützten sie den Feind, bekamen sie die Chance zu überleben - als Gefangene erster Klasse in einem ,goldenen Käfig’, ausreichend Essen und eigene Betten inbegriffen. Sabotierten sie, bedeutete dies den sicheren Tod.

Für DIE FÄLSCHER ging es nicht mehr nur darum, Leib und Leben zu retten, sondern auch das eigene Gewissen.

 

http://www.imdb.com/title/tt0813547/

Verleih: Filmladen

 

   

Oscar

Oscar


9.März 2008, 20:30 Uhr

CafeBarKino Tritsch, Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Edouard Molinaro
Kamera: Raymond Lemoigne
Schnitt: Monique Isnardon, Robert Isnardon
Mit: Louis de Funès, Claude Rich, Claude Gensac, Paul Préboist, ..

 

Wie auch DIE SIMPSONS verdient dieser Film keine Beschreibung - nur soviel: Louis de Funès und Oscar. Köstlichst!

 

http://www.imdb.com/title/tt0062083/

 

   

Paris, Texas

Paris, Texas


30.März 2008, 20:30 Uhr

CafeBarKino Tritsch, Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Wim Wenders
Kamera: Robby Müller
Schnitt: Peter Przygodda
Mit: Harry Dean Stanton, Sam Berry, Bernhard Wicki, Dean Stockwell, Aurore Clément, ..

 

Ein Mann kommt aus der texanischen Wüste, halb verdurstet und zu Tode erschöpft. Erst ist man der Meinung, er sei ein Verbrecher auf der Flucht, aber es ist nicht die Polizei, vor der Trevis flieht. Trevis (Harry Dean Stanton) hat sein Gedächtnis verloren. Den Mann, der behauptet, sein Bruder Walt zu sein, erkennt er nicht. Den Jungen, den Walt und seine Frau adoptiert haben ist angeblich sein Sohn Hunter. Eine Reise durch Texas wird zur Reise in Trevis Vergangenheit.

Wie in einem Puzzlespiel fügt sich Stück um Stück zusammen. In einer Peepshow steht Trevis schließlich seiner Frau Jane (Nastassja Kinski) gegenüber, von ihr getrennt durch eine halbverspiegelte Glasscheibe.

 

http://www.imdb.com/title/tt0087884/

Verleih: Einhorn Film

 

   

Control

Control


20.April 2008, 20:30 Uhr

CafeBarKino Tritsch, Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Anton Corbijn
Kamera: Martin Ruhe
Schnitt: Andrew Hulme
Mit: Samantha Morton,Sam Riley, Alexandra Maria Lara, Peter Hook, Toby Kebbell, Craig Parkinson, ..

 

Anton Corbijns Porträt der New Wave-Legende Ian Curtis von Joy Division war als Liebhaberprojekt geplant - und geriet zu einer furiosen Film-Hymne auf eine der wichtigsten Epochen der Popmusik.

Es ist unglaublich, wieviel Musik man in Schwarz und Weiß packen kann. Der holländische Fotograf Anton Corbijn hat mit seinen charakteristischen hartkontrastigen Fotos die visuelle Ästhetik einer ganzen Pop-Epoche wesentlich mitbestimmt - das Bild, das die Welt z. B. von U2 oder Depeche Mode hat, hat Corbijn mit seiner Kamera geschaffen. Und auch das wahrscheinlich berühmteste Joy-Division-Foto, ein harter SW-Schuss in einem U-Bahn-Abgang, kommt von Corbijn.

Nachdem er schon mit großer Wirkung einige Musikvideos (für u. a. U2, Depeche Mode, R.E.M. oder Coldplay) abgedreht hatte, stieß er auf die Idee, die Erinnerungen von Debbie Curtis, der Witwe des charismatischen, im Alter von nur 23 Jahren verstorbenen Sängers der bahnbrechenden New-Wave-Band The Joy Division zu verfilmen.

Control ist kein Musikfilm, und auch keine Dokumentation. Corbijn nahm es auf sich, die Geschichte einer großen Band (und vor allem die ihres legendenumwobenen Sängers Ian Curtis) als reinen Spielfilm zu inszenieren - ein Unterfangen, das gnadenlos hätte schief gehen können, in diesem Falle aber geradezu magisch stimmig ist. Control ist ein kraftvoller Film, angenehm weit entfernt von jeder weiteren Mystifizierung, aber tief durchzogen von diesem speziellen Spirit, der Nordengland eben zu einem ganz besonders charmanten Fleckchen Erde macht. Und ein wahrhaftiges Porträt einer einzigartigen Ära, als die Popmusik endgültig ihre Unschuld verlor, als der Rock 'n' Roll nach seinem unrühmlichen Tod in den Seventies als kohlschwarzer Phönix aus Elvis' Asche stieg.

Sam Riley, der bereits in Michael Winterbottoms 24 Hour Party People als Darsteller des Mark E. Smith von The Fall glänzte, überzeugt als getriebenes Genie Ian Curtis, das mit seiner Band Song-Großtaten wie Love Will Tear Us Apart oder She’s Lost Control schuf, es irgendwann aber nicht mehr schaffte, seine ganze Seelenpein über die Musik zu kanalisieren. Die immer wundervolle Samantha Morton spielt seinen Lebensmenschen Debbie, und als seine Geliebte Annik ist Deutschlands neues Superfräulein Alexandra Maria Lara zu sehen. Control umspannt die bewegte Bandgeschichte (und auch Geburtsstunde der Popmusik-Metropole Manchester), von Ian Curtis' privaten Anfängen vor dem Badezimmerspiegel über die ersten Auftritte mit der Band als Vorgruppe der Sex Pistols, den ersten großen Plattenvertrag, Curtis' heftigen Kampf mit privaten und schweren gesundheitlichen Problemen bis hin zum Selbstmord in seiner eigenen Küche.

Und das alles in Schwarzweiß. "Viele Menschen glauben, dass ich meine Fotos nur in Schwarzweiß aufnehme - das stimmt überhaupt nicht. Aber meine Erinnerung an Joy Division ist in hohem Maße Schwarzweiß. Das liegt sicherlich daran, dass Ende der 70er- und Anfang der 80er-Jahre die relevanten Musikmagazine in Schwarzweiß gedruckt wurden. Eine Band musste schon einen großen Hit gelandet haben, um mit einem Farbfoto bedacht zu werden. Joy Division hatten damals keine Hits. Und sie kleideten sich ausschließlich in Grautönen. Ich fand, dass das die richtige Art und Weise war, an Joy Division zu denken."

Text: Kurt Zechner, www.skip.at

 

http://www.imdb.com/title/tt0421082/

Verleih: Polyfilm

 

 

   

Factotum

Factotum


18.Mai 2008, 20:30 Uhr

CafeBarKino Tritsch, Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Bent Hamer
Kamera: John Christian Rosenl
Schnitt: Pål Gengenbach
Mit: Matt Dillon, Lili Taylor, Marisa Tomei, Fisher Stevens, Didier Flamand, Adrienne Shelly, Karen Young, ..

 

Sexsymbol als Schnapsdrossel. Matt Dillon spielt den amerikanischen Gossenpoeten Charles Bukowski. Ein ausgefranster Film über die Freuden der Frauen und des Fusels.

Original Barfly. Wer in Hollywood auf sich hält, pflegt seinen Schnaps anonym zu genießen. Deshalb gibt es im Mekka der Filmindustrie bis zum heutigen nur sehr wenige Berühmtheiten, die sich ebenso ungeschminkt wie öffentlich zu ihren Süchten bekennen. Charles Bukowski (1920 - 1994) war einer davon. Das Wichtigste im Leben, hatte der Schriftsteller mit dem legendär hässlichen Gesicht anlässlich seines Siebzigers erklärt, sei Sex - aber gleich danach komme ein Drink.

Mindestens 5000 Frauen will er gevögelt haben, "alle aus rein wissenschaftlichem Interesse", und die unzähligen Rotweinflaschen, die beim Verfassen von rund sechzig Büchern halfen, sind ohnehin Legende. Bukowskis Texte erzählen von Menschen, die ihr Leben täglich aufs Neue verlieren und deshalb schon längst vergessen haben, dass ihr amerikanischer Alptraum vor langer Zeit einmal ein echter Traum gewesen ist. Am Besten hat der Mann über sich selbst geschrieben. Siehe Factotum. Hauptsache der Whiskey wird nicht warm gequasselt. Henri Chinaski taumelt von einem Gelegenheitsjob zum anderen, getrieben von der Sucht nach Sex und Schnaps und dem Bedürfnis, Bücher über sein verpfuschtes Leben zu schreiben, die kein Lektor lesen und kein Verlag veröffentlichen will.

Im skurril komischen, entspannend unterhaltsamen und ungemein charmant verschlampten Künstlerporträt des norwegischen Cineasten-Lieblings Bent Hamer (Kitchen Stories) spielt Matt Dillon das Alter Ego des amerikanischen Kultautors und Gossenpoeten Charles Bukowski. Ein Sexsymbol als Säuferpapst? Klingt ungewöhnlich, geht aber im Kino so glatt durch die Kehle wie der erste Schluck Bier nach einem langen, heißen Sommertag.

Peter Krobath, www.skip.at

 

http://www.imdb.com/title/tt0417658/

Verleih: Filmladen

 

 

   

Manhatten (Annie Hall)

Manhatten (Annie Hall)


7.September 2008, 20:30 Uhr

CafeBarKino Tritsch, Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Woody Allen
Kamera: Gordon Willis
Schnitt: Susan E. Morse
Mit: Woody Allen, Diane Keaton, Michael Murphy, Mariel Hemingway, Meryl Streep, ..

 

Woody Allen siedelt seine Geschichte in "Manhattan", im Beziehungsdschungel neurotischer New Yorker Intellektueller an: Isaac, ein Gagschreiber für TV-Shows, ist weder mit seinem Beruf noch mit seinem Privatleben zufrieden. Zwei gescheiterte Ehen hat er schon hinter sich und auch seine Beziehung zu der 17-jährigen Tracy ist problematisch. Und dann verliebt er sich auch noch in Mary, die Geliebte seines besten Freundes. Zu diesem Tohuwabohu kommt noch, dass Isaacs Ex-Frau ein enthüllendes Buch über ihre gemeinsame Ehe veröffentlicht.

"New York war seine Stadt und würde es auch immer sein" heißt es im Prolog des Filmes über Isaac und zugleich auch über Woody Allen, Schöpfer und Darsteller dieser Figur. Mit Isaac wandelt der Zuschauer im Central Park, besucht die Kunstmuseen und das Künstlerlokal "Elaine's". Deutlich wird aber auch, wie verloren das Individuum in dieser Metropole ist, in den Totalen, in denen die Figuren an die äußersten Bildränder gedrängt werden und häufig kaum noch zu erkennen sind. Ein nostalgischer Film mit amüsanten ironischen Seitenhieben auf Intellektuelle, musikalisch unterlegt mit der "Rhapsody in Blue" von George Gershwin.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Manhattan_(Film)

 

http://www.imdb.com/title/tt0079522/

Verleih: ABC Film

 

   

No country for old men

No country for old men


21.September 2008, 20:30 Uhr
CafeBarKino Tritsch, Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Ethan Coen, Joel Coen
Kamera: Roger Deakins
Schnitt: Ethan Coen, Joel Coen
Mit: Tommy Lee Jones, Javier Bardem, Josh Brolin, Woody Harrelson, Kelly Macdonald, ..


Ein Koffer voller Dollars und viele Leichen unter der texanischen Wüstensonne – ein Drogendeal ist schiefgelaufen. Dazu ein stiller Killer mit umso schrillerer Frisur, der keinen Spaß versteht. Willkommen zurück im Land der Coen-Brüder!

Knallhart und knochentrocken. Der Humor der Brüder Joel und Ethan Coen ist so staubig wie der Wüstensand im texanisch-mexikanischen Grenzgebiet  – auch wenn der oft vor Blut trieft. Genau dort landet Llewelyn Moss (Josh Brolin), eigentlich ein ganz normaler Typ. Doch als er in einem von Leichen umringten Pick-up einen Koffer mit 2,4 Millionen Dollar in Cash neben viel zu viel Heroin findet, sieht er darin die Gelegenheit für sich und seine ahnungslose Frau Carla Jean (Kelly Macdonald), zu Glück und Reichtum zu kommen. Kurz später ist ihm jedoch ein mysteriöser Auftrags-Killer auf den Fersen, dessen Prinzipien weit über Geld und Drogen hinausgehen. Bewaffnet mit einer Pressluft-Schlachtschussapparat, am Kopf einen Häferl-Schnitt aus der Hölle und ansonsten völlig humorlos, folgt Anton Chigurh (Javier Bardem) dem Sender, der ohne Llewelyns Wissen im Geldkoffer versteckt ist, und zieht eine Blutspur quer durch Texas. Der desillusionierte Sheriff Bell (Tommy Lee Jones) erkennt am Schauplatz des Verbrechens, womit er es zu tun hat und versucht, Llewelyn vor der unausweichlichen Hinrichtung durch den psychopatischen Killer zu bewahren. Ob in der Gluthitze der Wüste oder in einsamen Motels mit staubigen Lüftungsschächten noch Rettung wartet?

Text: Julia Pühringer, www. skip.at

http://www.imdb.com/title/tt0477348/

Verleih: UIP

   

Zugvögel - einmal nach Inari

Zugvögel - einmal nach Inari


2.November 2008, 20:30 Uhr

CafeBarKino Tritsch, Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Peter Lichtefeld
Kamera: Frank Griebe
Schnitt: Bernd Euscher
Mit: Joachim Król, Outi Mäenpää, Peter Lohmeyer, Jochen Nickel, Antje Schmidt, ..

Der schüchterne Dortmunder Bierfahrer Hannes (Joachim Król) ist Hobbyfahrplanexperte, der die schnellsten Zugverbindungen wie aus dem Effeff auswendig kennt. Er möchte sich einen Traum erfüllen und am 1. Internationalen Wettbewerb für Kursbuchspezialisten im nordfinnischen Inari teilnehmen. Als sein Chef ihm den beantragten Sonderurlaub verweigert, schlägt er ihn nieder und macht sich auf den Weg. Auf der Zugreise begegnet Hannes der Finnin Sirpa (Outi Mäenpää), in die er sich verliebt. Nachdem Hannes' Chef tot aufgefunden wurde, sucht ihn Kommissar Fanck (Peter Lohmeyer) inzwischen als Mordverdächtigen. Als der Tagträumer auch noch in die Machenschaften eines Geldfälscherrings verwickelt wird, kann er sich seiner Verhaftung nur durch Flucht und Zufall entziehen, bis er schließlich in Inari ankommt. Dorthin sind ihm Sirpa, aber auch Kommissar Fanck, der sich von der Kursbuchleidenschaft hat anstecken lassen, nachgereist - doch die Lösung der Preisrätselaufgabe beim Fahrplanwettbewerb nimmt eine überraschende Wendung...Peter Lichtefelds Kinodebüt ist ein Railroadmovie, in dem Liebesgeschichte und Kriminalkomödie zu einem romantischen Märchen über Fortbewegung und Zeit werden. Der lakonischen Erzählweise dienen knappe Einstellungen, oft als Zwischenschnitt, mit feststehender Kamera aufgenommen. Wie im Traum reisen wir mit dem Träumer ans Ende der Welt, um dem Beschleunigungswahn unserer Zeit das Recht auf Langsamkeit und Besinnung entgegenzuhalten. Nicht der schnellste Weg führt unbedingt zum Erreichen des Ziels, sondern Umwege und unvorhersehbarer Aufenthalt, Verspätungen und ungeahnte Hindernisse ermöglichen Begegnungen der Liebe und Wahrnehmungen landschaftlicher Schönheit. Zugvögel haben ihre eigene Zeit: Sie lassen sich weder hetzen noch zum Bleiben zwingen.

 

aus: http://www.gep.de/filmdesmonats/archiv_361_3935.php

http://www.imdb.com/title/tt0129659/

Verleih: Filmladen

 

   

Fleisch ist mein Gemüse

Fleisch ist mein Gemüse


2.November 2008, 20:30 Uhr

CafeBarKino Tritsch, Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Christian Görlitz
Kamera: Andreas Höfer
Schnitt: Klaus Dudenhöfer
Mit: Heinz Strunk, Maxim Mehmet, Andreas Schmidt, Oliver Bröcker, Jona Mues, Martin Brauer, ..

 

Den ganzen Abend "Ein bisschen Spass muss sein". Was geht eigentlich in einem Musiker vor, der das jedes Wochenende herunterdudeln muss - auf Schützenfesten, Faschingsfeiern und Hochzeiten. Heinz Strunk hat das zwölf Jahre lang durchgemacht als Saxophonspieler. Darüber hat er ein Erinnerungsbuch geschrieben aus dem Schattenreich der Tanzmusik.

"Es geht darum, dass Tanzmusiker mit den angenehmen Seiten des Rock'n'Roll nichts zu tun haben", stellt Autor Strunk klar. "Und es geht auch nicht um Karriere, nicht um visionäre künstlerische Ideen, es geht im allgemeinen gar nicht um Kunst. Es geht noch nicht einmal besonders viel um Musik, sondern die meisten Tanzmusiker sind sogar eher unmusikalisch, interessieren sich auch nicht für Musik. Musik ist rein Mittel zum Zweck, um Geld zu verdienen. Es ist ein Dienstleistungsgewerbe."

 

aus: http://www.einhorn-film.at/filme_efg/fleisch_ist_mein_gemuese.htm

http://www.imdb.com/title/tt1112828/

Verleih: Einhorn Film

 

   

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