Filmarchiv hans bach Lichtspiele

Mongol - Der Mongole

Mongol - Der Mongole


8.März 2009, 21.00 Uhr
CafeBarKino Tritsch Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €


Regie: Sergei Bodrow
Kamera: Sergei Trofimow,Rogier Stoffers
Schnitt: Zach Staenberg, Valdis Oskarsdóttir
Mit: Tadanobu Asano,Sun Honglei,Khulan Chuluun

 

DER MONGOLE erzählt die Geschichte des Aufstiegs des jungen Temudzhin zu einem der größten Stammesführer der Geschichte: Dschingis Khan. Sommer 1170. Der junge Temudzhin, Sohn eines Khans, findet in dem Mongolenmädchen Borte seine erste große Liebe. Ihr bleibt er auch treu, als sein Vater ermordet, er selbst in die Sklaverei verkauft und Borte von einem verfeindeten Stamm entführt wird. Temudzhin zieht für seine Liebe in den Krieg und erkennt dort seine Bestimmung: Er muss als Khan aller Mongolen sein Volk in eine sichere Zukunft führen...

Das bildgewaltige Kino-Epos des international renommierten Regisseurs Sergei Bodrov erzählt die Geschichte eines Mannes, der schon als kleiner Junge um sein Leben kämpfen musste, um schließlich im erwachsenen Alter als ein genialer Feldherr den Grundstein zu einem der größten Reiche aller Zeiten zu legen.

 


http://www.mongolmovie.com

http://www.imdb.com/title/tt0416044

 

 

 

 

 

 

Flickering Lights - Blinkende lygter

Flickering Lights - Blinkende lygter


11.August 2009, 21:30 Uhr
Kantine Spielboden Dornbirn (Wanderkino); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Anders Thomas Jensen
Kamera: Eric Kress
Schnitt: Anders Villadsen
Mit: Soren Pilmark, Ulrich Thomsen, Mads Mikkelsen, Nikolaj Lie Kaas, Ole Thestrup

 

Die Midlife-Crisis hat den eben 40 Jahre alt gewordenen Gangster Torkild voll erwischt. Er will sein verpfuschtes Leben endgültig hinter sich lassen und mit einem letzten Coup seine Verbrecherkarriere beenden. Aber die vier Millionen in dem gestohlenen Koffer üben einen zu starken Reiz auf ihn und seine drei Freunde aus, um das Geld einfach beim Auftraggeber abzuliefern und dafür nur eine kleine Provision zu kassieren.
Anders Thomas Jensen, Co-Autor von "Mifune" und Gewinner des Kurzfilm-Oscar für "Election Night", folgt in seinem Spielfilmdebüt seiner Vorliebe für verrückte Außenseiter in verzwickten Situationen: Da das verlassene Haus, in dem die vier Gangster Unterschlupf finden, früher ein Landgasthaus war, beginnen die Freunde, den Gasthof zu renovieren und ihren heimlichen Träumen zu frönen.
"Man hat den Eindruck, als hätte Mister Tarantino mal kurz bei Hans Christian Andersen vorbei geschaut. Herausgekommen ist dabei das Märchen von den vier Ganovenfreunden, die auszogen, um ein Restaurant zu eröffnen und dabei Spuren von Blut hinterlassen."

(Tagesspiegel)


http://www.imdb.de/title/tt0236027/
Verleih: Arsenal

   

Stay

Stay


1.August 2009, 21:30 Uhr
Open Air Kino Schwarzenberg (Wanderkino); Eintritt: 6,0 €



Regie: Marc Forster
Kamera: Roberto Schaefer
Schnitt: Matt Chesse

 

2 plus 2 ist 5! Wer diese filmische Annahme nicht akzeptieren kann, sollte einen möglichst großen Bogen um Marc Forsters düsteres Meisterwerk „Stay“ machen. Der optisch brillante Psycho-Thriller ist ein einzigartiges Erlebnis von berauschenden Bildern und einer Geschichte, die es zu entschlüsseln gilt. Erst unter der Oberfläche offenbaren sich die Feinheiten. Eine endgültige Lösung gibt es nicht, aber dafür umso mehr Ansätze... Wer in den Genuss eines der außergewöhnlichsten Filme der letzten Zeit kommen will, muss eine gehörige Portion Aufgeschlossenheit mitbringen.

 

http://www.imdb.com/title/tt0371257

   

Vaya con Dios

Vaya con Dios


31.Juli 2009, 21:30 Uhr
Open Air Kino Schwarzenberg (Wanderkino); Eintritt: 6,0 €



Regie: Zoltan Spirandelli
Kamera: Dieter Deventer
Schnitt: Magdolna Rokob
Mit: Daniel Brühl, Chiara Schoras, Michael Gwisdek, Matthias Brenner

 

Bis kurz nach der Wende konnte sich in Brandenburg ein Kloster des (fiktiven) Cantorianer-Ordens halten. Die Cantorianer pflegen ein Ordensleben ohne Hierarchie und glauben, daß sich der Heilige Geist in der Musik, besonders im Gesang offenbare. Wegen dieser häretischen Lehre wurden die Cantorianer von der katholischen Kirche seit 1693 verfolgt und konnten außer in Brandenburg nur noch im Mutterkloster Montecerboli in Italien überleben.

Jetzt steht die Gemeinschaft jedoch vor dem Ruin: Baufällig und heruntergekommen, können die Mönche die verpfändete Klosteranlage nicht mehr halten und müssen die Klostergebäude herausgeben. Abt Stephan, der sein Kloster stets vor der Welt abgeschirmt gehalten hatte, sieht seine Lebensaufgabe zerrinnen. Auf dem Sterbebett gibt er den drei letzten verbliebenen Brüdern den Auftrag, sich wieder dem italienischen Mutterkloster anzuschließen und vor allem die Ordensregel („Regula Cantorianorum“) dorthin zurückzubringen, um deren Besitz es zu einem Streit mit dem Mutterkloster gekommen war. So machen sich der bibliotheksvernarrte Benno, der von einem ostdeutschen Bauernhof stammende Tassilo und der im Kloster aufgewachsene Arbo auf den Weg zu ihren Glaubensbrüdern nach Italien. Die junge Journalistin Chiara nimmt sie dabei in ihrem klassischen Mercedes-Benz-Cabrio mit. Dabei sehen sie sich mit einem Leben konfrontiert, dem sie sich bislang entzogen hatten. Auf jeden von ihnen warten ganz eigene Versuchungen.

 

http://www.imdb.com/title/tt0295001

 

   

Eine unbequeme Wahrheit

Eine unbequeme Wahrheit


16.Juni 2007, 20:30 Uhr
Vereinehaus Andelsbuch (Wanderkino); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: David Guggenheim

 

Die Menschheit sitzt auf einer Zeitbombe. Wenn die große Mehrheit der internationalen Wissenschaftler recht hat, bleiben uns nur noch zehn Jahre, um eine große Katastrophe abzuwenden, die das Klima unseres Planeten zerstören wird. Die Folge werden extreme Wetterveränderungen sein, Fluten, Dürren, Epidemien und tödliche Hitzewellen von ungekanntem Ausmaß - eine Katastrophe, die wir selbst verschulden.

Der inzwischen weltberühmte, vielfach angezweifelte und umstrittene Film des ehemaligen amerikanischen Vizepräsidenten Al Gore.

 

http://www.climatecrisis.net/

http://www.imdb.com/title/tt0497116/

   

Serengeti darf nicht sterben

Serengeti darf nicht sterben


14.April 2007, 20:30 Uhr
Vereinehaus Andelsbuch (Wanderkino); Eintritt: 6,0 €


Regie: Bernhard Grzimek
Kamera: Michael Grzimek, Bernhard Grzimek

1957 starteten Professor Bernhard Grzimek, Präsident der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, und sein Sohn Michael ihr Forschungsprojekt über die Wanderungen der Weißschwanzgnus und nahmen die Dreharbeiten zu einem Film über dieses Thema auf. Sie flogen mit ihrem berühmten "zebragestreiften" Flugzeug nach Tansania. Mit dabei war auch einer der berühmtesten Dokumentarfilmer Deutschlands. Filmaufnahmen in der Wildnis waren ihm jedoch so fremd, dass er wenige Wochen später aus dem Projekt ausstieg. Die Grzimeks engagierten daher Alan Root, der zwar sehr wenig Erfahrung hatte, aber die Serengeti hervorragend kannte. Etwa ein Jahr danach, als noch nicht einmal die Hälfte des Films gedreht war, verunglückte Michael Grzimek beim Absturz seines Flugzeugs tödlich. Root musste den Film alleine zu Ende drehen. "Serengeti darf nicht sterben" erhielt einen Oscar, machte die Serengeti weltweit bekannt und stärkte die Sensibilität der Bevölkerung für die schwierige Lage der wilden Tiere Afrikas.


http://www.imdb.com/title/tt0053268/

   

Das weisse Band

Das weisse Band


Sonntag, 20. Dezember, 19 Uhr
Rathaussaal Andelsbuch (Wanderkino); Eintritt: € 6.--

 

1913/14. Ein friedliches Dorf im Norden Deutschlands, die Kinderstube der Nazi-Generation. Von den bevorstehenden Schrecken des 1.Weltkriegs ahnt noch niemand etwas. Scheinbar aus dem Nichts ereignen sich seltsame Vorkommnisse. Dem Dorfarzt wird eine heimtückische Falle gestellt. Der Sohn des reichen Gutsherren wird nachts brutal verprügelt, eine Scheune heimlich angezündet. Misstrauen macht sich breit unter den Bewohnern, besonders die Schulkinder geraten ins Zwielicht.

Die Erwachsenen bilden eine Wand des Schweigens, die sich selbst und ihre Liebsten unterdrückt. Sie verdrängen die "Unfälle", wie sie sie nennen, scheinen die Täter gar nicht auffinden zu wollen. Und als der Lehrer seinen Verdacht äußert, wird dieser vom Pfarrer entrüstet im Keim erstickt.

Der bisher beste Film des österreichischen Filmgroßmeisters Michael Haneke.

 

Kamera: Christian Berger
Schnitt: Monika Willi
Mit: Christian Friedel, Burghart Klausner, Birgit Minichmayr, Roxane Duran

 

http://www.dasweisseband.x-verleih.de

http://www.imdb.com/title/tt1149362


 

 

   

Krieg der Knöpfe

Krieg der Knöpfe


26.November 2008, 20:30 Uhr
Neumarkt an der Raab(Wanderkino); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: John Roberts
Mit: Gregg Fitzgerald, Gerard Kearney, Darragh Naughton, Brendan McNamara

 

Schon seit Generationen bekämpfen sich die Jungen zweier französischer Dörfer. Warum, das weiss niemand so genau. Neuerdings schneiden die Sieger den Verlierern alle Knöpfe, Hosenträger und Schnürsenkel ab. Das gibt bei den Verlierern zu Hause natürlich Ärger. So beschliessen sie, die nächste Schlacht splitternackt zu schlagen. Doch nun lernen sie die unangenehmen Seiten von Brennesseln kennen - vielleicht sind Reserveknöpfe die Lösung?
Der Bandenkrieg eskaliert, bis die beiden Anführer in ein Erziehungsheim geschickt werden. Hier sind sie plötzlich aufeinander angewiesen - und, siehe da, es geht auch anders.

"Wie selten man doch im Kino wirklich befreiend lachen kann, wird erst richtig deutlich, wenn man dieses liebenswerte und amüsante Spiel gesehen hat. Keine glanzvollen Starnamen, keine Tristesse, keine Leere und keine weltbewegenden Probleme, sondern echte Frische, vollkommene Kindlichkeit und mitreissender Charme zeichnen diesen Film aus. (...) Trotz aller burlesken Einfälle in Bild und Wort ist dieser Erstlingsfilm von Yves Robert mehr als ein Film über Kinder: Er ist auch ein Kinderfilm für Erwachsene."

(Filmbeobachter, 1963)

 

http://www.imdb.de/title/tt0111666/

   

Down by Law

Down by Law


7.März 2004, 20:00 Uhr
CafeBarKino Tritsch, Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €



Regie: Jim Jarmusch
Mit: John Lurie, Tom Waits, Roberto Begnini, Nicoletta Braschi

 

'Down by Law' bedeutet im amerikanischen Slang 'alles im Griff' - obwohl es wörtlich genommen das genaue Gegenteil meint. Alles im Griff haben die drei Filous, die sich unversehens in einer gemeinsamen Gefängniszelle wieder finden: Zack, der arbeitslose Zuhälter, Jack, der Möchtegernzuhälter, und der grundnaive und deswegen so liebenswerte Italo-Immigrant Roberto, der gern Bob genannt werden möchte. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht. Darauf müssen sie sich durch die gefährliche Sumpflandschaft Louisianas schlagen.
Jarmuschs lakonischer Erzählstil at it's best, unterstützt durch die coole Lässigkeit, mit der John Lurie und Tom Waits ihre Figuren ausstatten. Roberto Begninis komödiantisches Talent bricht in dieses unterkühlte Klima ein wie ein Feuerwerk in einen eisgrauen Himmel.

 

http://www.imdb.de/title/tt0090967/

   

Alexis Sorbas

Alexis Sorbas


18.April 2004, 20:00 Uhr
CafeBarKino Tritsch Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Michael Cacoyannis
Kamera: Walter Lassally
Schnitt: Michael Cacoyannis

 

Der britische Autor Basil (Alan Bates) ist des Dichtens müde. Da kommt es ihm gerade recht, dass er von seinem Vater eine Braunkohlenmine auf Kreta geerbt hat und er steigt aus. Dort lernt er den Griechen Alexis Sorbas (Anthony Quinn) kennen - ein richtiger Lebemann, der Basil die griechischen Bräuche und die griechischen Frauen näher bringt.
Während sich Sorbas um die Ausbeutung der Mine kümmert, macht Basil sich an eine namenlose Witwe (Irene Papas) heran - sehr zum Unwillen der anderen Dorfbewohner, die auch schon Augen auf die Dame geworfen haben. Allen voran Pavlo, bei dem der Nebenbuhler eine Tragödie auslöst...

Ein poetischer Film über das höchst unterschiedliche Lebensgefühl verschiedener Menschen. Viele werden nur auf die Passage warten, wenn Basil und Alexis Sorbas nach der Musik von Mikis Theodorakis Sorbas berühmten Sirtaki tanzen.

 

http://www.imdb.de/title/tt0057831/

   

Trainspotting

Trainspotting


9.Mai 2004, 20:00 Uhr
CafeBarKino Tritsch Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Danny Boyle
Kamera: Brian Tufano
Schnitt: Masahiro Hirakubo
Mit: Ewan McGregor, Ewen Bremner, Robert Carlyle, Jonny Lee Miller

 

Was für einen richtigen Trainspotter eine Diesellok ist, das ist für Mark Renton (Ewan McGregor) die Droge. Auch Mark geht seinem Hobby mit leidenschaftlicher Hingabe nach. Er läßt sich keinen Schluck und keinen Schuß entgehen. Renton ist ganz unten angekommen, und er ist meistens high. Aber sein Zug ist noch nicht abgefahren. Irgendwann, denkt er, wird er mal ohne den Stoff auskommen. Vielleicht.

Die Mitreisenden auf Rentons Trip sind Spud (Ewen Bremner), ein nett einfältiger, dem Dope verfallener Suchtknabe, Sick Boy (Jonny Lee Miller), der hier und da vom verbotenen Stoff kostet, dessen wahre Sucht sich jedoch auf James-Bond-Movies und Sean Connery bezieht, Tommy (Kevin McKidd) schließlich, der Drogen ablehnt und süchtig ist nach der freien Natur. Dann ist da noch Begbie (Robert Carlyle), eine Psychozeitbombe auf dem Weg in die Hölle. Begbies Treibstoff ist der Alkohol, seine Lieblingsdroge eine richtige Schlägerei.

Das im großen Alltag der Heroin-Helden und ihrer Trabanten nichts nach Fahrplan läuft, gehört wohl zum täglichen Drogenleben. Das dies jedoch so komisch ist, verdankt diese rabenschwarze Komödie dem Team, daß der Welt schon Shallow Grave (Kleine Morde unter Freunden) beschert hat. Nur Boyle, MacDonald und Hodge konnte es gelingen, mit schwarzem Humor und bunten Popart-Farben ein authentisches Bild der Realität zu malen. Ein Film über und aus Schottland, neben dem Braveheart aussieht wie Bambi.

 

http://www.imdb.de/title/tt0117951/

   

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