Filmarchiv hans bach Lichtspiele

Night on Earth

Night on Earth


24.April2005, 21:00 Uhr
CafeBarKino Tritsch, Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Jim Jarmusch
Kamera: Frederick Elmes
Schnitt: Jay Rabinowitz
Mit: Winona Ryder, Armin Mueller-Stahl, Rosie Perez, Béatrice Dalle, Roberto Benigni, Matti Pellonpää

 

Night on Earth von Jim Jarmusch (Drehbuch und Regie) ist ein Episodenfilm, in dem fünf Geschichten erzählt werden. Die Geschichten geschehen an fünf Orten der Welt, alle in derselben Nacht, zur selben Zeit (aber in unterschiedlichen Zeitzonen). Die Städte sind Los Angeles, New York, Paris, Rom und Helsinki. In jeder der fünf Städte ist ein Taxifahrer unterwegs, der in das Schicksal seiner Fahrgäste eingreift oder dessen Fahrgäste das Schicksal des Fahrers beeinflussen. Die Episoden sind in den jeweiligen Landessprachen gedreht und dauern jeweils etwa 25 Minuten. Night On Earth ist nicht synchronisiert, sondern untertitelt, um die entsprechende landesspezifische Stimmung zu erhalten.

 

http://www.imdb.de/title/tt0102536/

 

 

Fitzcarraldo

8.Mai 2005, 21:00 Uhr
CafeBarKino Tritsch, Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Werner Herzog
Kamera: Thomas Mauch
Schnitt: Beate Mainka-Jellinghaus  
Darsteller: Klaus Kinski, Claudia Cardinale, Jose Lewgoy, Miguel Angel Fuentes, Paul Hittscher

 

Werner Herzog hat wieder einmal mehr seine Kritiker mundtot gemacht und mit seinem jüngsten Film all die zum Verstummen gebracht, deren Anschuldigungen und Verleumdungen das schwierige Projekt während seiner 4jährigen Entstehung begleiten.
So ist dieser Film über einen liebenswerten Träumer und Phantasten, der mitten im peruanischen Urwald Berge versetzt, indem er ein Schiff über einen solchen zieht, ein visuelles Kunstwerk ersten Ranges, wo der Mensch in der Konfrontation mit seinen Grenzsituationen Würde, Grösse und Aufrichtigkeit erlangt. Wie im Märchen ist es der Aussenseiter und "Spinner", der die scheinbar normale Welt auf den Kopf stellt und ihre Relativität entlarvt.

 

http://www.imdb.de/title/tt0083946/

   

Russian Ark

Russian Ark


29.Mai2005, 21:00 Uhr
CafeBarKino Tritsch, Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Alexander Sokurov
Kamera: Tilman Büttner

 

Der Atem der Zeit im Kino: Auf wundersame Weise findet sich ein Filmemacher in der Ermitage im St. Petersburg des frühen 18. Jahrhunderts wieder. Er trifft auf einen zynischen französischen Diplomaten aus dem 19. Jahrhundert, mit dem er sich auf eine aufregende Reise durch den Palast und die turbulente Geschichte Russlands begibt. Während der Marquis und der Filmer die prachtvollen Korridore und Salons erkunden, sind sie Zeugen erstaunlicher Szenen: Peter der Grosse peitscht seine Generäle aus; Katharina die Grosse hetzt durch die Flure; die Familie des letzten Zaren sitzt unbeirrt von der anrollenden Revolution am Tisch und diniert; hunderte Paare tanzen einen letzten Walzer im Zarenpalast.

Der Filmer hinterfragt die wechselvolle Vergangenheit seines Landes und dessen Beziehungen zum heutigen Europa. Die Ermitage wird zur Russischen Arche, die auf liebevolle Weise die Kunst und Geschichte ihres Landes bewahrt, bis die Welt bessere Tage sieht. «Ich habe den Schnitt satt, ich will die Echtzeit auf die Leinwand bringen», hat sich der Russe Alexander Sokurow gesagt, der früher immer wieder als Spross des grossen Meisters Andrej Tarkowski betrachtet wurde. Mit «Russian Ark» erfüllt er sich auf alle Fälle einen uralten Kinotraum, den manch ein Filmschaffender schon träumte: Das Drehen eines Spielfilmes in einer einzigen Einstellung. Es ist der erste Film, der Filmgeschichte, der das schafft, der Grund dafür ist vor allem in der Technik zu suchen, die es bisher verunmöglichte. Hitchcock beispielsweise hat für seinen Spielfilm in vermeintlich einer Einstellung alle zehn Minuten die Filmkassette auswechseln müssen und dadurch nie die angestrebte Kontinuität erreicht.


Alexander Sokurow stand nun die digitale Technik zur Verfügung und eine spezielle Konstruktion von doppelter Harddisk, die 90 Minuten bewegter Bilder zu fassen vermochte. Und mit Tilman Büttner ein experimentier-freudiger Kameramann, der die schon rein körperlich grosse Herausforderung wagte. Und das Resultat besticht: In einer einzigen Einstellung reisen wird durch die Gänge und Hallen der St. Petersburger Ermitage, tauchen ein in die Gemäldesammlung genauso wie in die russische Geschichte, bewegen uns atemlos durch 35 Säle des Palastes, in dem sich 867 Schauspieler und 1000 Statisten, drei Orchester an einem Tag zusammenfanden nach sieben Monaten trockenen Proben. Sokurows Film ist mit seinem einzigartigen Sog ein unbekanntes Erlebnis, ein Muss für Filmliebhabende, Kunstmenschen und Russlandbegeisterte.

 

http://www.imdb.com/title/tt0318034/

   

Das siebente Siegel

Das siebente Siegel


19.Juni 2005, 21:00 Uhr
CafeBarKino Tritsch, Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Ingmar Bergmann
Mit: Gunnar Björnstrand, Bengt Ekerot, Nils Poppe, Max von Sydow, Bibi Andersson

 

Der nordische Kreuzritter Antonius Blok (Max von Sydow) kehrt in seine Heimat zurück. Allerdings wäre jeder Gedanke an die Stimmung in Kevin Costner´s Robin Hood ein Vergleich von Aliens mit Star Wars. 
Denn in Norwegen, exzellent fotografiert in düsteren Bildern, wütet die Pest, es herrscht der Tod. Und dieser Tod (Gunnar Björnstrand) empfängt Blok auch gleich am Strand und bedeutet ihm, daß seine Zeit gekommen ist. Blok jedoch erwirkt sich eine letzte Frist, indem er den Tod zum Schachspiel auffordert.
So beginnt ein Irrzug durch das verwüstete Land: Blok und sein zynischer Knappe Jörn (Bengt Ekerot) begegnen Gauklern, Hexenverbrennern und immer wieder dem Tod in einer eindringlichen Allegorie über Sinn und Unsinn menschlicher - und Gottes - Existenz. Absolut sehenswertes Meisterwerk für Freunde anspruchsvoller Filme!

 

http://www.imdb.de/title/tt0050976/

   

Whisky

Whisky


10.Juli 2005, 21:00 Uhr
CafeBarKino Tritsch, Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Drehbuch und Regie: Pablo Stoll & Juan-Pablo Rebella
Mit: Andres Pazos, Mirella Pascual, Jorge Bolani, Daniel Hendler, Ana Katz

 

Der 60-jährige Jacobo, Inhaber einer Sockenfabrik in Montevideo, lebt seit dem Tod seiner Mutter alleine. Sein einziger Besitz ist die heruntergekommene Fabrik. Marta ist für ihn viel mehr als nur eine qualifizierte Angestellte, sie ist praktisch seine rechte Hand: Versucht sie doch regelmässig, Probleme vor Jacobo fern zu halten. Über die Jahre hinweg ist zwischen den beiden eine gewisse Abhängigkeit entstanden. Als sich sein jüngerer Bruder Herman meldet, er würde zur Grabsteinsetzung für die verstorbene Mutter aus Brasilien anreisen, gibt Jacobo Marta als seine Ehefrau aus. Er tut dies, um mit seinem jüngeren Bruder gleichzuziehen. Denn Herman ist erfolgreich, leitet in Brasilien eine gut gehende Strumpffabrik und hat Frau und Kinder. Marta sieht Jacobos Bitte sich als seine Ehefrau auszugeben als Beweis dafür, dass sie mehr ist, als nur seine Angestellte. Herman, der wegen der Pflege der kranken Mutter seinem Bruder gegenüber ein schlechtes Gewissen hat, lädt Jacobo und Marta zu einem Ausflug ans Meer ein. Dabei verändert sich die Beziehung zwischen den dreien.

 

http://www.imdb.de/title/tt0331370/

 

 

   

Kontroll

Kontroll


31.Juli 2009, 21:00 Uhr
CafeBarKino Tritsch, Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Antal Nimrod
Mit: Sandor Csanyi, Zoltan Mucsi, Csaba Pindroch, Sandor Badar, Zsolt Nagy

 

„Ich weiß nicht, wo ich geboren wurde, außer dass das Schloss unendlich alt und unendlich grauenvoll war, voll dunkler Gänge und hoher Decken, an denen das Auge nur Spinnweben und Schatten wahrnehmen konnte. Ich muss Jahre an diesem Ort verbracht haben, aber ich habe kein Maß für die Zeit.“ So beschreibt Howard Phillips Lovecraft in seiner besonders morbiden Kurzgeschichte „Der Außenseiter“ die Erinnerungen der Hauptfigur an ein Leben in einem düsteren, unterirdischen Schloss. Vielleicht mag der sich der in Los Angeles geborene, aus Ungarn stammende Jungregisseur Nimród Antal von Howard Phillips Lovecraft inspiriert gefühlt haben, denn sein Werk „Kontroll“, der als Eröffnungsfilm auf dem Fantasy Filmfest 2004 für Furore sorgte und bei den Filmfestspielen in Cannes den „Prix de la Jeunesse“ errang, spielt ausnahmslos in derart finsteren unterirdischen Katakomben wie sie beim Wegbereiter der modernen Schauerliteratur so häufig zu finden sind, und besitzt vor allem in seiner Hauptfigur deutliche Referenzen an den literarischen „Außenseiter“ des amerikanischen Horror-Visionärs. Im Unterschied zu Lovecraft sind es jedoch in „Kontroll“ keine von Dämonen oder alten Göttern, sondern von Menschenhand geschaffene Höhlen: Alleiniger Schauplatz des Geschehens ist die U-Bahn von Budapest.

 

http://www.imdb.de/title/tt0373981/

   

American Splendor

American Splendor


4.September 2005, 21:00 Uhr

CafeBarKino Tritsch Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Shari Springer Berman, Robert Pulcini
Mit: Paul Giamatti, Hope Davis, Harvey Pekar, Shari Springer Berman

 

Ordinary Life is pretty complex stuff'. Willkommen in der Welt von Harvey Pekar. AMERCAN SPLENDOR taucht voll und ganz ins Universum des exzentrischen Intellektuellen, zwanghaften Sammlers und Dokumentaristen Harvey Pekar ein, dem Kopf hinter den legendären autobiografischen Comics ’American Splendor'.

Nach seinen Ideen zeichnete Robert Crumb die ersten Ausgaben des Kultcomics. Seit über zwei Jahrzehnten zeugen sie von der amerikanischen Herrlichkeit des banalen, leidenschaftlich schrulligen Alltags dieses Einzelkämpfers aus Cleveland, Ohio.

 

http://www.imdb.de/title/tt0305206/

 

   

Lamerica

Lamerica


25.September 2005, 21:00 Uhr
CafeBarKino Tritsch Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Gianni Amelio  
Kamera: Luca Bigazzi
Schnitt: Simona Paggi
mit: Enrico Lo Verso, Michele Placido, Piro Mikani, Elida Janushi, Carmelo di Mazzarelli

 

Auf dem rostigen Kahn sind hunderte Menschen zusammengepfercht. Wer keinen Platz auf dem Deck ergattern konnte, hängt in dem Masten oder an der Reling. Inmitten der ärmlichen Flüchtlinge kauert sich Gino an den alten Spiro. Aber Spiro ist tot . . . 
Gianni Amelio vertraut Bildern, die um die Welt gingen: albanische Auswanderer auf dem meist hoffnungslosen Weg in ihr "Gelobtes Land" Italien. Gleichzeitig liefert er auch die Bilder, die vor dem Bekannten kommen, Bilder aus Albanien nach dem Sturz des Kommunismus, Bilder der Trostlosigkeit wie des unbeirrbaren Optimismus. Gemessen an den europäischen Filmpreisen, die Amelio bereits gewann (drei, den letzten für LAMERICA) ist er wohl der europäische Filmemacher schlechthin. Er versteht es, europäische Themen mit europäischen Schauspielern mit durchaus beabsichtigter Breitenwirkung umzusetzen. Die Geschichte von Gino und seinem Kumpel Fiore, die auf der Suche nach einem Strohmann für ihre windigen Geschäfte mit den unbedarften Albanern im alten, debilen Spiro den Richtigen gefunden zu haben glauben, ist als "europäisches Road Movie" angelegt: Für Gino beginnt auf der Suche nach dem Alten nicht nur eine Reise durch Albanien, sondern, ganz dem Genre entsprechend, auch eine Reise zu sich selbst.


http://www.imdb.de/title/tt0110299/

 

   

Serkalo - Der Spiegel

Serkalo - Der Spiegel


18.Dezember 2005, 21:00 Uhr
CafeBarKino Tritsch Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Andrej Tarkowskij
Kamera: Georgi Rerberg
Schnitt: Lyudmila Feiginova
Mit: Margarita Terechowa, Alla Demidowa, Ignat Danilzew, L. Tarkowskaja, Anatoli Solnitsin

 

Ein Mann, Sohn geschiedener Eltern, erinnert sich an die Vergangenheit und hofft, zu sich selbst zu finden. Vor dem Zeithintergrund sowjetischer Politik von den dreissiger bis zu den späten siebziger Jahren gestaltet der russische Regisseur Andrej Tarkowskij einen stark autobiographisch gefärbten und vielschichtigen Film, der durch eigenwillige Montage und mehrere Erzählebenen geprägt ist.

 

http://www.imdb.de/title/tt0072443/

   

Kitchen Stories

Kitchen Stories


6.November 2005, 21:00 Uhr
CafeBarKino Tritsch Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Bent Hamer
Darsteller: Joachim Calmeyer, Tomas Norström, Bjørn Floberg, Reine Brynolfsson

 

Um den Werbefeldzug für die moderne Küche einleiten zu können, werden zuvor vom schwedischen Forschungsinstitut für Heim und Haushalt eingehende Studien zum Verhalten der Hausfrau in ihrer Küche vorgenommen. Am Ende der Versuchsreihe steht fest: Um ihrer Familie jeden Tag das Essen servieren zu können, läuft die schwedische Hausfrau jedes Jahr eine Strecke, die der zwischen Schweden und dem Kongo gleicht. Wenn man die Küche jedoch nach einem bestimmten Muster anordnen würde, dann müsste sie nur noch bis nach Norditalien laufen, um allen Küchenpflichten nachzugehen. 

Von diesem Erfolg beflügelt, sucht das Institut nun nach einer neuen Herausforderung. Diesmal sollen verlässliche Daten über eine weitere Zielgruppe eingeholt werden: Den männlichen Junggesellen. Zu diesem Zweck werden 18 Beobachter in das kleine Dorf Landstad in Norwegen geschickt, um an freiwilligen Probanden deren Küchenroutine zu studieren.

Beobachter Folke (Tomas Norström) bekommt den kauzigen Junggesellen Isak (Joachim Calmeyer) zugeteilt. Von einem eigens für das Experiment konzipierten Hochsitz in der Ecke der Küche wird Folke nunmehr Isak tagein tagaus beobachten. Dabei darf kein persönlicher Kontakt entstehen und schon gar nicht miteinander gesprochen werden. Der Proband muss zu jeder Zeit dem Beobachter den Zutritt zum Haus gewähren, der Beobachter hingegen darf dem Probanden zu keiner Zeit helfen oder zur Hand gehen. Harte Regeln in der Einsamkeit Norwegens...

 

http://www.imdb.de/title/tt0323872/

   

Das Leben des Brian - Life of Brian

The Life of Brian


18.Dezember 2005, 21:00 Uhr
CafeBarKino Tritsch Egg (Lichtspiele); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Terry Jones
Kamera: Peter Biziou
Schnitt: Julián Doyle
Mit: Graham Chapman, Michael Palin, John Cleese,Terry Jones, Eric Idle, Terry Gilliam

 

Er war nicht der Messias, er war nur ein sehr unartiger Junge...

`Always look on the bright side of life´ singen die Gekreuzigten kurz vor dem nahenden Tode. Irgendwie verständlich, dass sich so mancher in seinen Religiösen Gefühlen verletzt sah. Aber der Reihe nach: Der kleine Brian kommt zufällig am selben Tag wie Jesus zur Welt. Die heiligen drei Könige sind nicht die Einzigen, die Brian mit Jesus verwechseln...

Der berühmteste aller Monty Python-Filme und auch heute immer wieder für einen kleinen Skandal gut! Für manche die beste Komödie aller Zeiten, für andere ein Werk des Teufels.

 

http://www.imdb.com/title/tt0079470/

   

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