29.August 2006, 20:30 Uhr
Live in concert: EL CHIVOS & URBAR




`Die Grosse Reise´
28.August 2006, 22:00 Uhr
hans bach Open Air im Park, Egg (Events); Eintritt: 6,0 €


Regie: Ismaël Ferroukhi
Kamera: Katell Djian
Schnitt: Tina Baz
Mit: Nicolas Cazalé, Mohamed Majd

Die große Reise (arab. ألرحلة ألكبرى, eigentl. „Die größte Reise“) ist ein Spielfilm es Regisseurs Ismael Ferroukhi. Es dauerte etwa zehn Jahre, bis Ferroukhi die Gelder für seinen Film, der zugleich sein Erstlingswerk ist, zusammen hatte; die Idee und das Buch dazu stammen von ihm. Zweifellos haben ihn gerade auch seine persönlichen Erlebnisse zu diesem Film inspiriert:

 

„Die Autofahrt nach Mekka hatte mein Vater in meiner Kindheit gemacht, und das hat mich fantasieren lassen. Ich wollte diese Geschichte eines Tages erzählen, aber ich wollte vor allem einen Film machen, in dem alle sich wiederfinden können, sei es in Bezug auf ihre Herkunft oder ihre Religion.“

– Ismaël Ferroukhi

Réda, ein junger Franzose marokkanischer Herkunft, soll seinen Vater mit dem Auto des Bruders nach Mekka fahren, nachdem dieser wieder einmal den Führerschein abgeben musste. Der Vater möchte nun, im hohen Alter, die Pilgerreise machen. Réda ist verzweifelt, weder die Zeit, die vor ihm liegt, noch die Religiosität des Vaters bieten ihm verlockende Perspektiven. Er möchte die Abitursprüfung wiederholen und seine Freundin nicht alleine lassen. Doch der Vater setzt sich durch und die beiden fahren los.

Das Verhältnis zwischen den beiden – besonders im engen Raum des Autos – ist nicht sehr gut; der Sohn ist wütend auf den Vater, kann ihm das aber nicht wirklich zeigen. Der Vater hat überhaupt kein Verständnis für die Situation des Sohnes. Doch Reisen können vieles verändern, ganz besonders die `größte Reise´ nach Mekka.


http://www.imdb.com/title/tt0361670

http://www.arsenalfilm.de/die-grosse-reise


`Denn sie wissen nicht was sie tun´
27.August 2006, 22:00 Uhr
hans bach Open Air im Park, Egg (Events); Eintritt: 6,0 €

 

Regie: Nicholas Ray
Kamera: Ernest Haller
Schnitt: William H. Ziegler
Mit: James Dean, Natalie Wood, Dennis Hopper

 

Jim Stark (James Dean) ist der typische Außenseiter. Von seinen Eltern unverstanden und von den Halbstarken an seiner Schule ständig zu gewalttätigen Mutproben gezwungen, möchte der scheue Junge eigentlich nur die Liebe der schönen Judy (Nathalie Wood) für sich gewinnen. Als Jims Herausforderer Buzz bei einem Wettrennen umkommt, versteckt sich Jim in einer alten Villa. Zusammen mi Judy und seinem Kumpel Plato findet er aber nur kurzen Frieden, denn Buzz' Freunde wollen Rache.

Mit nur drei Filmen ist James Dean zur Legende geworden. Dabei ist das Bild von ihm in roter Jacke und Jeans eines der ersten, das einem in den Sinn kommt -- als Jim Stark in Rebel without a cause. Ein sensibler verschüchterter, aber auch trotziger und rebellischer Junge, der versuchen muss, in einer neuen Stadt Anschluss zu finden und sich gleichzeitig in einer Welt zurechtzufinden, die ihn nicht versteht. Mit der schönen Judy (Natalie Wood) und dem Außenseiter Plato (Sal Mineo) muss er es mit der Gang des aggressiven Buzz (Corey Allen) aufnehmen, sich aber auch mit den Zwängen der spießigen Welt seiner Eltern im Mief des Amerika der Fünfziger Jahre arrangieren. Das neue an diesem Film war, dass er aus Sicht der Jugendlichen erzählt wurde, im Versuch sie zu verstehen -- ähnlich wie später in Die Halbstarken in Deutschland. James Dean erlebte den Erfolg des Filmes nicht mehr, einen Monat vor der Premiere starb er am 30. September 1955 bei einem Autounfall.

 

http://www.imdb.com/title/tt0048545